5 Gründe für spezialisierte E-Mail-Newsletter-Tools

Die Kunden über eine Rabattaktion, das runde Firmenjubiläum, die neueste Produktinnovation oder die nächste Veranstaltungseinladung per E-Mail-Newsletter zu informieren, klingt nach einer super Idee und doch kann es böse enden:  Server abgeschossen, Beschwerden/ Klagen flattern ins Haus und obwohl der Mailserver nach ein paar Stunden wieder läuft, kann dennoch niemand mehr in der Firma Mails verschicken, weil sie überall als Spam deklariert werden.

Ok, ich gebe zu, es ist ein recht pessimistisch gezeichnetes Bild.  Aber auch mildere Szenarien sind nicht wirklich wünschenswert und eigentlich zu vermeiden. Was ist also passiert? Die beschriebenen Konsequenzen drohen Ihnen wenn Sie Massenmails über die eigene Infrastruktur (am besten noch per Outlook und an die gesamte Kundendatenbank) verschicken.

Auch wenn es in Office „massenmailtaugliche“ Funktionen (Stichwort Publisher) gibt oder vielleicht das eine oder andere ERP/CRM-System den Versand von Mailkampagnen erlaubt, heisst das noch lange nicht, dass man das auch machen sollte. Wie so oft im Leben, sollte man lieber Profis ran lassen, statt an der falschen Ecke zu sparen um am Schluss die mehrfachen Kosten für die Fehlerkorrektur auszugeben. Massenmails sollte man aus verschiedensten Gründen nur mit spezifischen Tools versenden. Eine Auswahl:

Infrastruktur: Die Basis eines erfolgreichen E-Mail-Newsletter

Ich gehe mal davon aus, dass Sie, mein lieber Leser, kein Mitarbeiter in einem Unternehmen sind, dass täglich hunderttausende E-Mail-Newsletter verschickt und seit Jahren Erfahrung gesammelt hat. Denn nur dann würde es wirklich Sinn machen eine eigene Infrastruktur zu betreiben, die fähig ist grössere Mailversände dauerhaft zu bewältigen. Es wird eine eigens optimierte Serverumgebung benötigt um grössere Mengen an Mails regelmässig gleichzeitig zu verschicken, ohne ständig Abstürze zu erzeugen oder in Spamordern zu landen.

Design: Das Auge liest mit

Schon mal ein HTML-E-Mail in Outlook/ Publisher bearbeitet oder in einem CRM-System erstellt? Sparen Sie sich die Nerven.  Egal ob Sie eine Agentur mit dem Design beauftragen oder bestehende Vorlagen auf Ihre Anforderungen anpassen. In beiden Fällen wird es Ihnen leichter Fallen dieses Mail in spezialisierten Applikationen zu arbeiten und anzupassen. Vor allem wenn es um mobile Optimierung und periodische Mails geht.

Spam: Nicht die gleichen Fehler wie nigerianische Prinzen und Viagra-Händler machen

Der natürliche Feind jedes Werbemailings ist der Spam-Ordner. Sie haben nun vielleicht eine schöne Mail gestaltet und zusätzlich noch mit zielgruppenspezifischem Inhalt angepasst. Ein wahrer Traum von einer Mail. Ein echter Mehrwert für den Kunden und eine echte Umsatzmaschine für das Unternehmen. Aber was bringt der schönste Traum wenn er nicht geträumt wird und stattdessen ungenutzt im Spam-Ordner vergammelt. Nicht-zertifizierte Mailserver, nicht-optimierte Mails und vor allem kein Opt-inVerfahren sind die sträksten Treiber um im Spam-Ordner zu landen. Wenn dies dann auch noch über die eigenen Server gelaufen ist macht das auch Ihren täglichen Mailverkehr im „normalen“ Geschäftsalltag“ unzustellbar.

Handling: Warum kompliziert wenn es auch einfach geht?

An-/ Abmeldung von E-Mails (Stichwort Opt-in-Verfahren), Befüllung von Newslettern, Allgemeine Verwaltung von E-Mail-Listen und Kampagnen. Auch hier kann man sich das Leben unnötig schwer machen. Das was sonst mühselig in diversen Excel-Tabellen mit kreativen Lösungen und Formeln verwaltet wird, geht mit der richtigen Software

Messbarkeit: Datensammeln für Anfänger

Nachdem sich die halbe Abteilung über das Wording in die Haare gekriegt hat, der Versand den Server für ein paar Stunden lahm gelegt hat, sind nun die Mails ungesehen in den Spam-Filtern Ihrer Zielgruppe hängen geblieben. Da können Sie fast schon froh sein, keine Auswertungen zu Öffnungs- oder Klickrate zu bekommen, der Frust wäre nur noch grösser. Spass bei Seite, denn die Auswertung eines E-Mail-Newsletter (vor allem Open- und Click-Rate und A/B-testing) sollte heute zum Standard im Marketing gehören und leistet einen wichtigen Beitrag um Zielgruppen zu definieren, Leads zu identifizieren und die Wirksamkeit von einzelnen Kampagnen messen und vergleichen zu können. Lassen Sie sich diese interessanten und hilfreichen Daten nicht entgehen nur weil Sie veraltete Software verwenden.

Noch mehr Gründe auf anwendungsoptimierte Software für E-Mail-Newsletter zu vertrauen sollten Sie eigentlich nicht benötigen. Sie sollten sich jetzt eher fragen welche Software die richtige ist. Dazu müssen Sie sich aber noch ein paar Tage gedulden, denn erst nächste Woche werde ich eine Liste mit potentiellen Tools vorstellen und die Top-Ten-Anforderungen bei der Evaluation eines solchen E-Mail-Newsletter-Tools!

Wenn Sie selbst bereits Erfahrung in diesem Bereich gesammelt haben, freue ich mich auf Ihren Input, Ihr Feedback und Ihre Vorschläge in den Kommentaren!

(Titelbild: loop_oh via Compfight cc)

Veröffentlicht am 8. Juni 2014
1 Kommentar

[…] Spezialisierte Mailingtools wie Mailchimp, Evalanche oder andere bieten die benötigten Funktionen bereits heute. Die Technologie und die Funktionen sind also verfügbar. Diese Tools lassen sich an ERP-Systeme anbinden. ERP-Anbieter könnten auf diese Technologie zurückgreifen und eine Integration vornehmen. Oder sie könnten die Funktionalität selber als Service für Ihre Kunden bereitstellen. Kunden würde damit effizienter arbeiten. […]

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