ERP-Evaluation: Erfolgsgaranten und Stolpersteine

ERP-Evaluation Schweiz Beratung

Liebe Leserinnen und Leser, viele Unternehmen stehen früher oder später vor der Herausforderung einer ERP-Evaluation. Wir als entsprechende Berater kennen diese Herausforderung besonders gut. Bemerkenswert ist, dass eine ERP-Evaluation je nach Unternehmen mit spezifischen Erfolgsfaktoren, die bei Vernachlässigung umgehend zu Stolpersteinen werden, zusammenhängt. Gerne möchte ich diesen Blog nutzen, um mit Ihnen über solche Erfolgsfaktoren und Stolpersteine zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Bringen Sie sich aktiv ein und berichten Sie von eigenen Erlebnissen in Ihrer ERP-Evaluation, oder stellen Sie Fragen, um für eine anstehende ERP-Evaluation optimal gerüstet zu sein. An dieser Stelle möchte ich den Anfang machen und einen Überblick besonders heikler Erfolgsfaktoren und Stolpersteine auf der Grundlage von Erfahrungen aus unseren eigenen Projekten geben. Greifen Sie die Punkte auf und lassen Sie uns diese gemeinsam erörtern.

 

Erfolgsfaktoren und Stolpersteine der ERP-Evaluation – Erfahrungen Heiner Ackermann Consulting AG

  • Team: Ein richtiges Team, das im Unternehmen für die ERP-Evaluation zuständig ist, ist mitunter eines der wichtigsten Kriterien für ein erfolgreiches Projekt. Dabei ist zu vor allem beachten, dass im Projektteam alle relevanten Stakeholdergruppen vertreten sein sollten und dass ein kompetenter und motivierter Projektleiter das Team anführt.
  • Motivation: Eine hohe Motivation aller am Projekt beteiligten Mitarbeiter ist besonders wichtig, um eine erfolgreiche ERP-Evaluation gewährleisten zu können. Konsequenzen mangelnder Motivation machen sich sowohl bei den Projektkosten, der Ergebnisqualität sowie der Projektdurchlaufzeit negativ bemerkbar.
  • Kosten: Es sollte von Anfang an klar sein, dass eine ERP-Evaluation mit Kosten verbunden ist. Wird jedoch in dieser Phase an den richtigen Stellen investiert, macht sich dies im Implementierungsprozess um ein Vielfaches bezahlt.
  • Zeit: Für eine ERP-Evaluation sollte immer genügend Zeit berücksichtigt werden. Wird die Zeit zu knapp kalkuliert, besteht die latente Gefahr einer mangelhaften Ergebnisqualität, da die einzelnen Phasen der ERP-Evaluation sorgfältig und dementsprechend mit ausreichend Zeit erfolgen sollten. Zuviel kalkulierte Zeit kann im Gegenzug jedoch dazu führen, dass im Projekt ein ungewollter Spannungsabbruch einkehrt, was ebenfalls zu Problemen bei der Ergebnisqualität führen kann. Unserer Erfahrung nach benötigen erfolgreiche ERP-Evaluationen ein Zeitbudget von 3-9 Monaten, je nach Charakteristik des evaluierenden Unternehmens.
  • Prioritätensetzung: Es gilt der ERP-Evaluation die notwendige, hohe Priorität beizumessen. Nicht selten scheitern Evaluation, da die involvierten Mitarbeiter im Alltagsgeschäft zu viel zu tun und keine freien Kapazitäten mehr haben.
  • Anforderungsmanagement: Nur wenn ein Unternehmen die eigenen Anforderungen korrekt und vollständig ermitteln, dokumentieren, prüfen und abstimmen sowie verwalten kann, kann gewährleistet werden, dass im Dschungel der ERP-Systeme auch die am besten passende Lösungen gefunden wird.

Die Beachtung von Erfolgsfaktoren und Stolpersteinen als Basis für den Erfolg einer ERP-Evaluation

Die Beachtung von Erfolgsfaktoren und Stolpersteinen als Basis für den Erfolg einer ERP-Evaluation.

 

Erfolgsfaktoren und Stolpersteine der ERP-Evaluation – Sie sind am Zug

Nun freue ich mich auf Stellungnahmen Ihrerseits in Form von eigenen Beiträgen, Fragen und Kommentaren.

Veröffentlicht am 18. Dezember 2013

Kommentar schreiben